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Wes Andersons Filme sind unschwer als solche zu erkennen: quietschende Farben und Vintage-Dekor, eine skurrile Geschichte, oft unterteilt in Kapitel, viel Geplapper und ein abgedrehtes Figurenensemble, das, ein weiteres Markenzeichen, immer bis auf die kleinste Rolle mit absoluten Top-Stars besetzt ist. Dieses Mal begegnen wir zunächst Benicio del Toro als rauhem, gewieftem, aber doch nicht völlig unsympathischem Tycoon Anatole “Zsa Zsa” Korda. Der entscheidet sich, obwohl er bisher jedes einzelne der nicht seltenen Attentate auf sich überlebt hat, nun doch vorzusorgen und sein Vermächtnis seiner einzigen Tochter Liesl zu vermachen (gespielt von Kate Winslets Tochter Mia Threapleton – der Frau mit dem schönsten Mondgesicht der Welt). Die wird allerdings gerade Nonne, und will mit dem Vater, den sie des Mordes an ihrer Mutter verdächtigt, zunächst gar nichts zu tun haben. Schlussendlich begleitet sie ihn aber doch auf eine kuriose Reise, auf der Korda unterschiedliche Bekannte abklappert, damit sie ihm bei der Realisierung seines Lebensprojektes “Korda-Land” im Nahen Osten finanziell unter die Arme greifen.

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